Die Open Archives Initiative (OAI) ist eine Bewegung, die aus dem Wunsch der Betreiber von Preprint-Servern und anderer Dokumentenserver entstanden ist, ihre elektronischen Dokumente im Internet auffindbar zu machen. Viele Institute und andere universitäre Einrichtungen unterhalten Datenbanken und Server mit eigenen Publikationen, die oft nur auf der betreffenden Internetseite direkt durchsuchbar sind. Die Open Archives Initiative hat bereits 2000 ein XML-basiertes Protokoll, das OAI Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) entwickelt, das zur Abfrage und Übertragung von Metadaten dient. Im Gegensatz zu beispielsweise dem Z39.50 Protokoll, bei dem während einer verteilten Suche bei jeder Anfrage mehrere Hosts angesprochen werden müssen, dient das OAI-PMH zum Sammeln von Metadaten, die von so genannten Data Providern bereitgestellt werden. Die gesammelten Titeldatensätze werden dann von so genannten Service Providern aufbereitet und für Suchanfragen bereitgestellt. Aufgrund der Vielzahl von Metadatenformaten ist als kleinster gemeinsamer Nenner das Dublin Core Datenmodell vorgeschrieben; die Erweiterung mit zusätzlichen Formaten wie beispielsweise MARC mittels MARCXML ist jedoch empfohlen und wird auch praktiziert.
Grundprinzip von OAI ist, dass Metadaten frei weitergegeben werden können.
Das OAI-PMH kann auch zur Übertragung anderer Daten, z.B. Angaben zu Zitationen, eingesetzt werden und wird von einer wachsenden Anzahl von Institutionen unterstützt, z.B. auch dem Internetarchiv.
- http://www.openarchives.org - Webseite der Open Archives Initiative
- http://www.openarchives.org/OAI/openarchivesprotocol.html -- Beschreibung des OAI-PMH 2.0
- [http://www.bibliothek-saur.de/2001_3/291-300.pdf Einführung auf deutsch, 2001] PDF - http://oai.dlib.vt.edu/cgi-bin/Explorer/oai2.0/testoai - Repository Explorer zum Testen von Data Providern
- http://rocky.dlib.vt.edu/~etdunion/cgi-bin/index.pl - OAI-Katalog (Service Provider) für Dissertationen u.a.
Unter Veröffentlichung oder Publikation (von lat.publicus: öffentlich) versteht man entweder den Vorgang der
öffentlichen Verfügbarmachung eines Mediums (Publizierung) oder das konkrete Medium selbst. Beispiele für
Publikationen sind Bücher, Zeitschriften, Tonträger oder auch Webseiten.
Definition
Publikationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie für die Öffentlichkeit (auch teilweise für geschlossene Gruppen) publiziert werden. Die meisten Kommunikationsmittel wie beispielsweise das Telefon werden nicht als Publikation bezeichnet, da sie nur zur direkten Kommunikation eingesetzt und nicht festgehalten werden. Kunstwerke als Unikate oder in geringer Auflage werden normalerweise auch nicht als Publikation aufgefasst. Das Wesentliche einer Publikation ist in der Regel ihr Inhalt und nicht das einzelne Exemplar beziehungsweise die konkrete Kopie. Publikationen werden auf verschiedenen Trägermedien festgehalten.
Publikationen werden in der Regel von Verlagen geleistet, seltener von Einzelpersonen (eine Form die dann "Selbstverlag" genannt wird). Verlag, und Herausgeber ersieht man aus dem Impressum.
Die Sammlung und Erschließung von Publikationen ist Aufgabe von Bibliotheken und Archiven. Wo diese dies nicht leisten können gibt es oft private Sammler.
Publikationsformen
Die Anzahl der verschiedenen Publikationsformen, das heißt, die verschiedenen Arten von Publikationen (Veröffentlichungen) printmedialer Produkte und anderer Medien, ist in den letzten 500 Jahren sprunghaft angestiegen. Die Medien lassen sich hinsichtlich verschiedenster Kriterien auf unterschiedliche Art und Weise unterteilen.
Printmedien sind papiergebundene Druckmedien (im Unterschied zu Handschriften. Publikationen auf anderen Trägermedien, beispielsweise elektronischen Datenträgern), bei denen die Informationen auf unterschiedlichste Art und Weise (mechanisch, elektromagnetisch, fotochemisch) auf einem Trägermedium festgehalten werden, werden als Nonprint-Medien davon abgegrenzt.
- Buch, Zeitung, Zeitschrift - Karten (Landkarten, Stadtpläne, Messtischblätter)
- Flugblatt, Plakat (nicht immer als Publikation)
- Verbesserte Möglichkeiten zur Reproduktion von Bildern
Eine besondere Form von Printmedien sind Blindendrucke
(Publikationen in Blindenschrift).
Audiovisuelle Medien
Unter Audiovisuelle Medien fasst man Bild- und Tonmedien
auf analogen und zunehmend digitalen Speichermedien zusammen.
- Kinofilm - 16mm-Film (in Bildstellen, zu Lehrzwecken)
- VHS, DVD
andere Formen (S-VHS, Laserdisc, VCD, SVCD) spielen als Medium für den kommerziellen Vertrieb von Filmen praktisch nur in Asien eine Rolle und werden nach und nach von der DVD verdrängt.
- CD-I
Mikroform ist der Oberbegriff für auf Filmmaterial verkleinerte analoge Abbildungen von gedruckten Vorlagen. Die wichtigsten Mikroformen sind Mikrofiche (Mikroplanfilm) und Mikrofilm (Mikrorollfilm). Am verbreitetsten sind DIN-A6 Mikrofiche und 35mm Mikrofilme. Mikroformen werden vor allem zur Archivierung benutzt.
Medien-Kombinationen
Kombination Buch/CD-Rom, Buch/Audiokassette...
Rundfunk
Keine Publikation, sondern ein Übertragungsmedium. Konvergenz mit Internet (Pay-TV, Digitale Videorecorder, Internet-Radio/TV, Digitales Fernsehen, MHP...) - Hörfunk und Fernsehen
Ein Protokoll (griech. prōtókollon „den amtlichen Papyrusrollen vorgeleimtes Blatt“ aus prõtos „erster“ und kólla „Leim“) ist ein im Voraus und nach bestimmten Regeln definierter Ablauf, Vorgang oder Prozess beziehungsweise die Aufzeichnung eines solchen Prozesses.
Protokolle in der Telekommunikation und Informatik
Protokolle in der Telekommunikation und Informatik sind Regeln, welche das Format, den Inhalt, die Bedeutung und die Reihenfolge gesendeter Nachrichten zwischen verschiedenen Instanzen festlegen, siehe Netzprotokolle.
Protokoll als Aufzeichnung
Protokolle werden auch Aufzeichnungen genannt, die nach einem definierten, in der Regel gleich bleibenden, Schema angefertigt werden.
Bei Sitzungen, Tagungen, Verhandlungen usw. wird eine formelle Zusammenfassung der Gespräche und Ereignisse, das so genannte Protokoll, geschrieben. Aus diesem Grund bestimmen Vereine, Verbände und ähnliche Organisationen einen Protokollführer oder Sekretär, der damit beauftragt ist. Man unterscheidet bei diesen Aufzeichnungen zwischen Verlaufsprotokoll und Ergebnisprotokoll.
Bei Computern ist dies die Protokolldatei (das so genannte Logfile), in der Ereignisse, wie zum Beispiel der Empfang und Versand von E-Mails oder Vorkommnisse während einer Programmausführung, nach bestimmten Regeln festgehalten (protokolliert) werden.
Physikalische Protokolle: Eine Zusammenstellung zu einem physikalischen Versuch mit Vorbetrachtung, Versuchsaufbau, Messwerten, Auswertung und Fehlerbetrachtung.
Weblinks
- [http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/protokoll.shtml/ Arbeitsblätter: Das Protokoll] von Werner Stangl (Universität Linz)
- [http://archiv.christoph-hoffmann.de/ESS/Physik/ Christoph Hoffmann: Übersicht über physikalische Protokolle]
- [http://www.teachsam.de/arb/protok/arb_prot0.htm/ Arbeitstechniken in der mündlichen Kommunikation: Protokollieren]
Kategorie:Dokumentationja:プロトコルms:Protokol
Z39.50
Das Protokoll Z39.50 ermöglicht es, mehrere Informationssysteme über eine einheitliche Schnittstelle abzufragen. Gleichzeitig kann das jeweilige Informationssystem die Daten in unterschiedlicher Form übermitteln, sodass es spezifischen Anforderungen genügen kann.
Aufseiten des Clients kann man das freie YAZ-Toolkit mit dem Kommandozeilentool
yaz einsetzen, welches von IndexData angeboten wird. Als Server-
und Datenbanksystem steht, ebenfalls von IndexData, das freie Softwarepaket
"idzebra" zur Verfügung.
Marc ist
- die in Frankreich und Teilen der Schweiz übliche Bezeichnung für Tresterschnaps, bspw. Marc de Champagne - eine Variante des männlichen Vornamens Markus
Personen mit dem Nachnamen Marc:
- Franz Marc (1880-1916), deutscher Künstler
MARC steht für
- Machine-Readable Catalog, Datenaustauschformat für Bibliotheken
Zitation
Eine Zitation bezeichnet vor allem in der Bibliothekswissenschaft den direkten Verweis von einer Publikation auf eine andere. Häufig geschieht dies in Form eines Zitates mit Quellenangabe oder eines Literaturhinweises. Während beim Zitat der zitierte Wortlaut oder Sachverhalt im Mittelpunkt steht, bezieht sich die Zitation auf die konkrete Quelle. Der verwandte Ausdruck »Zitierung« bezeichnet in der Regel eher den Vorgang oder die Art und Weise des Zitierens.
Zitationen sind insbesondere in der wissenschaftlichenLiteratur von Bedeutung, da an wissenschaftliche Publikationen besondere Ansprüche im Hinblick auf die Methode und Nachvollziehbarkeit des Erkenntnisgewinns und den Umgang mit Informationsquellen gestellt werden.
Zitationen sind unter anderem Gegenstand der Betrachtung der Bibliometrie, die sie mittels Zitationsanalysen untersucht. Die Verteilung der Häufigkeit, mit der ein Dokument zitiert wird, lässt sich mit einfachen einfachen Modell simulieren (u.A. dem von Simikin und Roychowdhury). Zur Recherche und Analyse von Zitationen gibt es spezielle Zitationsdatenbanken.
Das Äquivalent zur Zitation in der Webometrie wird Sitation genannt.
Problematik
Da davon ausgegangen wird, dass gute Arbeiten häufiger zitiert werden, wird die Anzahl der Zitationen, die ein wissenschaftlicher Beitrag erfährt, oft als Maß für seine Qualität verwendet. Diese gängige Praxis ist jedoch nicht unproblematisch, da manchmal die inhaltliche Bewertung vernachlässigt zu werden droht und rein statistische Kriterien den Ausschlag geben. Die Tatsache, dass ein bestimmter Autor oft zitiert wird, kann aber unterschiedlichste Gründe haben kann und erlaubt nicht in jedem Fall eine Aussage über die Güte seines Beitrags. Auch kann es zur Bildung so genannter Zitierzirkel kommen (Zitierst du mich, zitier’ ich dich), die das Ergebnis verfälschen (boshafterer Name: Zitierkartell, siehe »Matthäuseffekt«).
Konkrete Kritikpunkte von Zitationsanalysen
- Der durch die Anzahl der Zitationen in wissenschaftlichen Aufsätzen gemessene Impact einer Arbeit ignoriert den Einfluss, den eine Arbeit möglicherweise in anderen Bereichen hat (z.B. in der Industrie, die ihre Ergebnisse nicht publiziert)
- Durch den Matthäus-Effekt werden häufig zitierte Arbeiten ohne Blick auf den Inhalt wiederum häufiger zitiert. Eine Studie von M.V. Simikin und V.P. Roychowdhury deutet darauf hin, dass nur rund ein Viertel der zitierten Arbeiten von den Autoren überhaupt gelesen werden
- Manche Zitationen werden lediglich hinzugefügt, um den Impact Factor eines Autors oder eines Journals zu steigern. Auch Publikationen werden dahingehend optimiert, einen hohe Zahl von Zitationen zu erreichen, anstatt die Qualität zu optimieren
- Die Bedeutung von Artikeln in Fachzeitschriften und Proceedings und Monographien variiert je nach Fachgebiet deutlich. In Zitationsdatenbanken werden diese Unterschiede nicht berücksichtigt, so dass einzelne Fachgebiete unter- oder überbewertet werden.
- Bei den meistzitiertesten Arbeiten handelt es sich oft um Ausnahmen, die vor allem zitiert werden, weil es üblich ist, diese Arbeiten zu zitieren. Andere Arbeiten mit ebenso großem Einfluss werden dagegen nicht mehr explizit zitiert, weil ihre Inhalte selbstverständlich geworden sind.
- In die Berechnung des Impact-Faktors gehen nur die Arbeiten der letzten zwei Jahre ein, was vor allem in Fachgebieten, in denen das durchschnittliche Alter einer zitierten Arbeit sehr hoch ist, zu unsinnigen Ergebnissen führt. Außerdem gibt der Impact-Faktor keine Information darüber, wie oft ein Artikel im Durchschnitt im Laufe der Zeit insgesamt zitiert wird, denn die Halbwertszeit der Zitationshäufigkeit von Artikeln variiert je nach Fachzeitschrift.
- Durch unterschiedliche Zitierweisen werden einzelne Arbeiten in Zitationsdatabanken als unterschiedliche Veröffentlichungen behandelt. So wurde beispielsweise das berühmte Paper Initial sequencing and analysis of the human genome des Humangenomprojekts von 2001 im ISI zunächst mit unterschiedlichen Autoren aufgeführt, wodurch es nicht unter den meistzitierten Arbeiten auftauchte.
- Manche nichtenglischsprachigen Fachzeitschriften erscheinen zusätzlich in einer Englischen Ausgabe. Diese wird jedoch fälschlicherweise oft als eigenständige Zeitschrift gezählt
- http://citeseer.nj.nec.com/
- [http://www.biotech-europe.de/rubric/ranking/index2.html Was können Zitationsvergleiche...nicht unbedingt?] Beispiele zu Problematik von Zitationsvergleichen
Literatur
- Loet Leydesdorff: Theories of Citation?. In: Scientometrics 43(1), 1998, S. 5-25 [http://www.leydesdorff.net/citation/]
- M.V. Simkin, V.P. Roychowdhury: Read before you cite!. In: Complex Syst. 14 (2003) 269-274[http://arxiv.org/abs/cond-mat/?0212043]
Eine Bibliothek (griechischβιβλιοθήκη „Büchersammlung“) ist eine Institution, eine öffentliche Einrichtung oder der Ort (ein Bibliotheksbau) einer geordneten und benutzbaren Sammlung von Büchern und anderen publizierten Medien und Informationen oder eine solche Sammlung selbst. Die Bezeichnung Bibliothek wird gelegentlich auch für andere Informationssammlungen, wie Webseiten, Datenbanken oder einzelne Bücher bzw. Buchreihen benutzt. Auch der ausschließlich zum Aufbewahren und Lesen von Büchern genutzte Raum in einer Privatwohnung oder einem Privathaus heißt Bibliothek.
Eine andere Bezeichnung für (vor allem öffentliche) Bibliotheken ist die Bücherei oder auch die Mediothek. Bücherei ist eine Übersetzung von Philipp von Zesen für das Wort Bibliothek.
Allgemeines
Die Aufgaben einer Bibliothek bestehen im Sammeln, Erschließen und Vermitteln von Büchern
und anderen Publikationsformen, wie Zeitschriften, Tonträgern, Bildmaterialien, Mikroformen, elektronischen Publikationen.
Jede geführte Publikation hat eine Standortnummer (Signatur; engl.: call number), anhand derer man das Exemplar in der Bibliothek finden kann. Im Katalog findet man, welche Signatur das Medium hat. (siehe auch Finden von Medien in einer Bibliothek)
Indem sie ihre Bestände zur Verfügung stellen und archivieren, dienen Bibliotheken der Versorgung der Bevölkerung (Öffentliche Bibliotheken) und Forschung (wissenschaftliche Bibliothek) mit Literatur und Informationen (zusammen mit den
Verlagen und den Medien, die diese produzieren und dem Buchhandel, der für die kommerzielle Verbreitung sorgt).
Je nach Ausprägung nehmen Bibliotheken verschiedene Dienstleistungsaufgaben
aus dem BID-Bereich (Bibliothek, Information, Dokumentation) wahr, darunter auch pädagogische Aufgaben wie die Leseförderung.
Verwandte Einrichtungen sind Dokumentationseinrichtungen und Archive, wobei die Grenzen fließend sind.
Die Gesamtheit aller Bibliotheken bilden das Bibliothekswesen,
die in einer Bibliothek arbeitenden Menschen nennt man Bibliothekare
und die wissenschaftliche Disziplin von der Organisation und Funktion
von Bibliotheken und anderen Informationseinrichtungen ist die
Bibliothekswissenschaft. Der Geschäftsgang in einer Bibliothek wird Bibliotheksverwaltung, optimierende Tätigkeiten nach innen und außen wird Bibliotheksmanagement genannt.
Nutzung von Medien in einer Bibliothek
Bibliotheksmanagement
Der Bestand einer Bibliothek kann zum einen als Leihbestand von den Benutzern für eine bestimmte Frist entliehen werden oder als Präsenzbestand nur in den Räumen der Bibliothek eingesehen werden.
Je nachdem, ob die Medien einer Bibliothek ausgeliehen werden können oder
nicht, unterscheidet man zwischen Leihbibliothek und Präsenzbibliothek, wobei in der Regel beide Formen in einer
Bibliothek vorkommen.
In einer Präsenzbibliothek gibt es mindestens einen Lesesaal. Dieser kann als Einladung zum gemütlichen Lesen mit komfortablem Mobiliar ausgestattet oder auch als Reihung von Arbeitsplätzen, oftmals mit Computern, angelegt sein.
Mit Hilfe der Fernleihe können Benutzer auch die Bestände anderer Bibliotheken nutzen oder über den Dokumentenlieferdienst Kopien bestellen.
Weitere Nutzungsmöglichkeiten sind das (ggf. entgeltliche) Kopieren und die öffentliche Wiedergabe.
Finden von Medien in einer Bibliothek
Um Medien in einer Bibliothek finden zu können, muss man wissen, wie und wonach man suchen kann. Welche Daten werden in welcher Form erfasst und wo findet sie der Bibliotheksbesucher?
Die Medien einer Bibliothek werden in Bibliothekskatalogen verzeichnet. Früher wurden in Bibliotheken Zettelkataloge benutzt. Heute sind die Katalogdaten in Datenbanken gespeichert, die Zugänge verschiedenster Art zulassen. Wenn diese Datenbanken über ein Netzwerk, wie beispielsweise das World Wide Web, zugänglich sind, werden sie auch OPAC (Online Public Accessible Catalogues) oder WebOPAC (Web Accessible Catalogue) genannt.
OPAC (Online Public Accessible Catalogues)
Bei der sogenannten „Erschließung“ werden die relevanten Daten der Medien erfasst. Dazu gehören die Formalerschließung mit bibliographischen Angaben wie Titel, Autor, Erscheinungsjahr etc. und meistens auch die Inhaltserschließung. Dadurch werden inhaltliche Angaben aufgenommen, die einen thematischen Zugriff erlauben. Dies wird erleichtert durch eine entsprechende Aufstellung anhand einer Systematik. Ein andere verbreitete Form der Inhaltserschließung ist die Vergabe von Schlagworten: Dies sind normierte Begriffe, die nach bestimmten Regeln angelegt und vergeben werden. In den letzten Jahren ist eine Diskussion um eine automatische Schlagwortvergabe entstanden.
In manchen Bibliotheken herrscht ein Nebeneinander verschiedener Kataloge: Es gibt alte Zettelkataloge, die Alphabetische Kataloge, Systematische Kataloge oder Schlagwortkataloge sein können und verschiedene Sucheinstiege erlauben. Viel beliebter bei den Nutzern sind OPACs, die über PCs bedient werden und einfachere Suchen ermöglichen, oft verknüpft mit dem Hinweis auf den Standort und die Ausleihbarkeit eines Mediums. Da oft noch nicht alle Daten der Zettelkataloge in Datenbanken eingegeben werden konnten, ist es manchmal nötig, analoge und elektronische Kataloge zu durchsuchen. Viele Bibliotheken bieten zusätzlich einen Zugang zu Verbundkatalogen, so dass Bestände anderer Bibliotheken durchsucht werden können.
Siehe auch:Verbundkatalog, Karlsruher Virtueller Katalog
Buchbestände von großen Bibliotheken 1985 (Auswahl)
# (Lenin)-Bibliothek in Moskau (Russland) 23.000.000 Bücher
# Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek in Sankt Petersburg (Russland) 15.000.000 Bücher
# Kongressbibliothek Library of Congress in Washington, D.C. (USA) 14.800.000 Bücher
# Universitäts-Bibliothek Berkeley (USA) 9.900.000 Bücher
# Universitäts-Bibliothek Cambridge (USA) 8.000.000 Bücher
# Universitäts-Bibliothek Moskau (Russland) 7.700.000 Bücher
# British Library in London (Großbritannien) 7.000.000 Bücher
# Nationalbibliothek Bibliothèque nationale de France in Paris (Frankreich) 6.000.000 Bücher
# Universitäts-Bibliothek New Haven (USA) 5.500.000 Bücher
# Nationalbibliothek Kiew (Ukraine) 5.000.000 Bücher
- Georg Leyh (Hrsg.): Handbuch der Bibliothekswissenschaft. Harrassowitz, Wiesbaden 1952-1965. (2. verm. u. verb. Aufl.)
- Engelbert Plassmann u.a.: Das Bibliothekswesen der Bundesrepublik Deutschland. Harrassowitz 1999. ISBN 3-447-03706-7
- U. Grund, A. Heinen: Wie benutze ich eine Bibliothek? Basiswissen - Strategien - Hilfsmittel. UTB, München 1996. ISBN 3825218341
Weltliteratur, in der Bibliotheken eine zentrale Rolle spielen
- [http://biblio.unibe.ch/stub/vorl96/index.html 5000 Jahre Bibliotheken] Eine Geschichte ihrer Benutzer, Bestände und Architektur. Vorlesung von 1996 von R.Barth.
- [http://www.ib.hu-berlin.de/~pz/zahnpage/bigue.htm Skripte und Literaturhinweise zur Bibliotheksgeschichte]
- [http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/bookindex.html Prof. Walther Umstätter, Digitales Lehr- und Handbuch der Bibliothekswissenschaft]
- [http://www.bibliotheksmanagement.de Textbuch zum Management von Bibliotheken und Informationseinrichtung]
- [http://www.bibliotheksstatistik.de Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS)] Nationale Statistik nach EN ISO 2789. Ein Produkt des HBZ-NRW, früher des Deutschen Bibliotheksinstituts.
- [http://www.bix-bibliotheksindex.de/ Deutscher Bibliotheksindex] Ranking für öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken - [http://lux.ub.uni-tuebingen.de/ch/ Clearinghouse für bibliothekarische Meta-Informationen] / UB Tübingen
- [http://linksammlungen.zlb.de/1.2.2.0.0.html Bibliothekarische Werkzeuge] / ZLB Berlin
- [http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/toolbox/index.html Bibliographischer Werkzeugkasten] / HBZ-NRW - [http://wwwserv1.rz.fh-hannover.de/bibl/vb/werkzeug.htm Bibliothekarischer Werkzeugkasten] / FH Hannover
- [http://lcweb.loc.gov/global/library/library.html Library and Information Science Resources] / Library of Congress - [http://www.bib-bvb.de/fachbereich/buchgeschichte.html Chronologie zur Buch- und Bibliotheksgeschichte]
- Das Projekt [http://www.bibliotheksbauten.de Das Buch & sein Haus] - Mitteleuropäische Bibliotheksbauten aus drei Jahrhunderten zeigt Fotographien von zahlreichen Bibliotheken.
- [http://www.hyperkommunikation.ch/bibliothek/bibliothek/crashkurs_hyperbibliothek/ck_hyperbibliothek_top.htm Crashkurs Hyperbibliothek]
- [http://www.biblio.at/index.htm Österreichisches Bibliothekswerk]
Kategorie:Buch!BibliothekBibliothekja:???simple:Libraryzh-cn:???
Das Portable Document Format (PDF) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für druckbare Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt und 1993 mit Acrobat 1 veröffentlicht wurde. PDF ist ein proprietäres, aber offengelegtes Dateiformat, das im PDF Reference Manual von Adobe dokumentiert ist. Eine Teilmenge des Formats ist inzwischen als PDF/X und PDF/A von der ISO genormt worden.
In der Startphase war der Adobe Reader kostenpflichtig. Erst die kostenfreie Weitergabe der Software ermöglichte die Verbreitung im heutigen Ausmaß. Die aktuelle Version des PDF-Dateiformats ist 1.6 und kann mit Acrobat ab Version 7 verarbeitet werden. PDF-Dateien geben das mit dem Erstellungsprogramm erzeugte Layout in einer vom Drucker und von Voreinstellungen unabhängigen weitgehend orginalgetreuen Darstellung wieder.
Ein häufig verwendetes Programm zur Erzeugung von PDF ist Adobe Acrobat Distiller, der aus PostScript-Dateien PDF erstellt. Der Distiller ist verfügbar für Windows und Mac. Diverse Office- und DTP-Anwendungen von Drittherstellern bieten einen direkten PDF-Export an und sind auf vielen Plattformen verfügbar. Mit weiteren Werkzeugen lassen sich – oft über den Druckbefehl, bei größeren Datenmengen aber meist mit einer Programmiersprache aus einer Datenbank heraus – PDF-Dateien einfach und schnell erstellen. Die Erzeugung von PDF-Dateien ist damit auf jeder Plattform möglich.
Durch Offenlegung und Normung von PDF können Drittentwickler unabhängig von Adobe PDF-Werkzeuge bereitstellen. PDF basiert zu großen Teilen auf dem PostScript-Format, das ebenfalls offengelegt ist.
Verwendung und Vorteile
Eine PDF-Datei gibt die Dokumente des Ursprungsprogramms einschließlich aller Schriften, Farben, Raster- und Vektorgrafiken präzise wieder. Diese Dokumente können eine oder tausende Seiten Umfang haben, wobei jede auf eine maximale Seitengröße von 508 x 508 cm beschränkt ist.
Das PDF-Format basiert auf dem gleichen Grafikmodell wie PostScript. Im Gegensatz zu PostScript ist es aber keine Programmiersprache, sondern eine Dokumentenbeschreibungssprache. PDF erlaubt eine genauere Strukturierung von Dokumenten, als das mit Postscript möglich ist. Schriften (außer Pixelschriften) jeglicher Art und Vektorgrafiken können dabei beliebig ohne Qualitätsverlust vergrößert werden. Große Netzwerkpläne und Datenmodelle lassen sich unter diesen Voraussetzungen auf einer PDF-Seite unterbringen.
Aus PDF-Dokumenten lassen sich Textpassagen, Tabellen und Grafiken (und auch Ausschnitte davon) leicht in anderen Anwendungsprogrammen durch Kopieren und Einfügen der jeweiligen Elemente weiterverarbeiten. Text kann nicht nur zur Weiterverarbeitung in anderen Anwendungen, sondern auch zum Durchsuchen oder zur Verwendung mit anderen Ausgabemedien wie beispielsweise Screenreadern extrahiert werden. Durch die Textsuche im einzelnen Dokument oder die Volltextrecherche innerhalb einer PDF-Dokumentensammlung lassen sich sehr einfach Detailinhalte auffinden. Dies funktioniert selbst dann, wenn der Text grafisch verzerrt, z.B. in Kreis- oder Kurvenform dargestellt ist.
Eine Besonderheit des PDF-Formats ist der optionale Dokumentenschutz mit 40- oder 128-Bit-Verschlüsselung. Der Ersteller eines Dokuments kann damit gezielt die Rechtevergabe des betreffenden Dokuments bestimmen. So kann verhindert werden, dass Benutzer das Dokument abändern, ausdrucken oder Teilinhalte kopieren können. Zu diesem Zweck ist in jedem Fall ein Besitzerpasswort festzulegen. Soll das Dokument nur einem beschränkten Personenkreis zugänglich sein, kann zusätzlich auch ein Benutzerpasswort vergeben werden, von dem zugleich die Verschlüsselung abgeleitet wird.
Durch entsprechende PDF-Werkzeuge lassen sich auch Rechte vergeben, die es ermöglichen, PDF-Dokumente mit Notizen, Kommentaren und Dateianhängen zu versehen oder Formulareinträge abzuspeichern. Ursprünglich konnten diese Merkmale nur mit Adobe Acrobat genutzt werden, seit Version 7 ist es jedoch auch mit dem kostenlosen Adobe Reader möglich, Notizen und Kommentare hinzuzufügen, sofern das entsprechende Dokument vom Verfasser mit den notwendigen Berechtigungen versehen wurde.
Ursprünglich war das PDF-Format ein reines Ausgabe- bzw. Druckformat. Später gab es auch Programme, mit denen man fertige PDF-Dateien verändern kann, zum Beispiel mit dem Adobe Designer. Das Format ist nicht mit den internen Dateiformaten von Textverarbeitungsprogrammen vergleichbar und eignet sich, abgesehen von der Notiz- und Kommentarfunktion, nur begrenzt zur Weiterverarbeitung von Dokumenten. Es ist allerdings innerhalb gewisser Grenzen möglich, beispielsweise Tippfehler zu entfernen. Vorteile im Desktop Publishing sind für Grafiker und Designer die Einbindung aller Elemente für die Druckerstellung.
PDF-Dokumente können abhängig vom Einzelfall sowohl größer als auch kleiner als die Dateien der Ursprungsanwendung sein. Die Größe eines Dokuments hängt von der Art der enthaltenen Daten, von der Effizienz des Erstellungsprogramms und davon ab, ob Schriftarten eingebettet wurden. Schriften können entweder vollständig, als Untermenge der tatsächlich im Dokument verwendeten Zeichen oder aber überhaupt nicht eingebettet werden. Soll ein Dokument unabhängig davon, ob auf der Zielplattform die verwendeten Schriften installiert sind, zuverlässig darstellbar sein, müssen mindestens die tatsächlich verwendeten Zeichen eingebettet werden.
Das PDF-Format wurde im Laufe seiner Entwicklung mehrfach auf spezielle Anforderungen für die Verwendung im Internet angepasst. So musste ein Dokument ursprünglich vollständig verfügbar sein, um dargestellt werden zu können. Inzwischen ist es möglich, PDF-Dokumente zu linearisieren, so dass bereits Teile eines Dokuments während des Ladevorgangs dargestellt werden können. Seit der Version 1.5 der PDF-Spezifikation kann der größte Teil der Dokumentstruktur komprimiert werden.
Heute ist es möglich, interaktive PDF-Formulare zu gestalten. In ihnen kann man in bestimmten Eingabefeldern Werte eingeben.
Es ist auch möglich, Dokumente als Bild einzuscannen und zusätzlich die entsprechenden Informationen als durchsuchbaren Text im gleichen PDF-Dokument zu erzeugen.
PDF in Betriebssystemen
Das Einsatzgebiet von PDF ist vielfältig. So ist es nicht verwunderlich, dass mit dem BetriebssystemMac OS X von Apple erstmals PDF als Standardformat für die Bildschirmausgabe verwendet wurde. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit Hilfe von PDF ist erstmals echtes WYSIWYG möglich. Weitere Features sind Textglättung in allen Anwendungen sowie die PDF-Erzeugung aus jeder Anwendung heraus, die einen Druckdialog besitzt. PDF wird auch zur Erzeugung der Druckdaten verwendet, damit ist es möglich, PostScript auf Nicht-Postscript-Druckern auszugeben.
Unter Windows wie auch unter GNU/Linux gibt es den kostenlosen Acrobat Reader, um .PDF Dateien anzuschauen. Für Linux gibt es zusätzlich das äusserst schnelle Programm XPDF, welches auf die grundlegendsten Funktionen (Anzeige auf Bildschirm, Durchsuchen des Dokuments, Ausdrucken) reduziert ist, und deshalb viel schneller geladen und gestartet werden kann.
Siehe auch:Display Postscript
Boxen im PDF
Die verschiedenen Boxen in einem PDF-Dokument sind vor allem in der Druckindustrie sehr wichtig, da fehlerhafte PDF-Dateien nicht korrekt gedruckt werden können. In der Druckindustrie wird meist der Adobe Acrobat Distiller für die PDF-Erzeugung eingesetzt, da dieser ein standardkomformes PDF-Dokument erzeugt.
MediaBox
Sie definiert die Größe des Ausgabemediums und den Medienrahmen des PDF-Dokumentes. Das Dokument ist noch nicht beschnitten und enthält oft die im PDF-Generator eingestellte PostScript-Seitengröße. Die Media Box muß immer die größte aller Boxen sein, da sie alle andern (nachfolgend erläuterten) Boxen mit einschließen muss.
BleedBox
Eine Bleedbox beinhaltet Informationen über die Anschnittrahmen, die die Größe des Endformates mit einem Beschnitt definiert. In der Druckindustrie wird ein Beschnitt von minimal 3 mm pro Seite benötigt. Ein Anwendungsbeispiel sind Bilder, die angeschnitten werden sollen und somit aus dem Rand des Druckes laufen. Für eine A4 Seite, die an eine Druckerei geliefert werden soll, ergibt sich somit eine Breite von 210 mm + 6 mm und eine Länge von 297 mm + 6 mm (A4 extra mit 216 x 303mm). Dies muß zwingend eingehalten werden um keine Blitzer zu erzeugen, da die Druckmaschine etwas variieren kann.
TrimBox
Die TrimBox ist das Endformat einer PDF-Datei ohne Beschnitt und wird auch Endformatrahmen genannt. In der Software Adobe Acrobat wird diese als Crop-Box oder Maskenrahmen bezeichnet, und beinhaltet ebenfalls das beschnittene Format; bei der Crop-Box sind jedoch noch die Informationen, die sich noch außerhalb der Box befinden, vorhanden und werden lediglich ausgeblendet.
Art Box (auch Bounding Box)
Dies stellt den Objektrahmen dar, das heißt, diese Box ist die kleinstmögliche Box, die alle Objekte einschließt, die sich auf der PDF-Seite befinden. Sie gibt auch die Größe der Grafik beim Import einer Datei (beispielsweise EPS) an.
PDF in der Druckvorstufe
Ziel der Boxinformationen ist es, ein PDF in der Druckvorstufe besser weiterverarbeiten zu können. Heute müssen viele PDF noch manuell nachbearbeitet werden, um sie auch in einer Druckmaschine drucken zu können, da nur wenige Programme die Informationen gut einbinden (beispielsweise InDesign oder QuarkXPress). Als Hilfsmittel in der Druckvorstufe sind unter anderem die Softwareprodukte Asura, Speedflow, PitStop Professional, Prinegy, Prinect Printready und Puzzleflow verbreitet, welche PDF-Dateien für den Druck aufbereiten können.
Programme zu Erstellung von PDF für die Druckvorstufe
Es führen zwei Wege zur Erstellung: Entweder durch die Verwendung eines Druckertreibers auf Postscript-Basis, oder direkte PDF-Erzeugung, bei der die Postscript-Daten unsichtbar sind beziehungsweise nur temporär benötigt werden. Beispiele für ein "druckbares" PDF, wenn alle Einstellungen richtig sind (siehe auch PDF/X):
- Adobe Druckertreiber für eine PS,
- Acrobat Distiller für ein PDF
Programme zum Betrachten von PDF-Dateien
- Freeware-Programme
- Adobe Reader / Acrobat Reader (Windows, Mac OS, UNIX)
- [http://www.foxitsoftware.com/pdf/rd_intro.php Foxit PDF Reader] (Windows)
- [http://www.cs.wisc.edu/~ghost/gsview/ GSview] (Windows, OS/2)
- [http://www.visagesoft.com/products/pdfreader/index.php eXPert PDF Reader] (Windows)
- [http://www.cadkas.de/downgerpdf16.php CAD-KAS PDF Reader] (Windows)
- [http://www.bravaviewer.com/ Brava! Reader]
- [http://www.apple.com/macosx/features/pdf/ Apple Vorschau (engl. Preview)] (Mac OS X) - integraler Bestandteil des Betriebssystems
- Open-Source-Programme
- Xpdf (X11)
- [http://www.gnome.org/projects/evince/ evince] und Gpdf (GNOME, basierend auf Xpdf)
- Kpdf (KDE, basierend auf Xpdf)
- [http://www.cs.wisc.edu/~ghost/gv/ Ghostview], gv (X11) in Zusammenarbeit mit Ghostscript - GGv (GNOME, basierend auf Ghostscript)
- KGhostview (KDE, basierend auf Ghostscript)
- Systeminterne Dienstprogramme
- [http://www.apple.com/macosx/features/pdf/ Vorschau] (Mac OS X) - integraler Bestandteil des Betriebssystems
- PDFViewer (PC/GEOS und DOS)
- Online-Betrachtung (keinerlei Installation nötig)
- [http://view.samurajdata.se Online-Viewer] für - .pdf, - .ps und - .doc
Diese Programme ermöglichen es allen Anwendungen, die in der Lage sind, Daten auf einem PostScript-Drucker auszugeben, aus dem Druckdialog heraus PDF-Dokumente zu erstellen. Mittels Ghostscript, dem Adobe Acrobat Distiller oder einem ähnlichen Programm werden die Druckdaten vom entsprechend konfigurierten Druckertreiber angenommen und nach PDF konvertiert.
- PDFCreator (Open Source unter der GPL, enthält aktuelles Ghostscript)
- [http://www.terra-cell.de/freepdf4u.html FreePDF4U] (Freeware, baut auf Ghostscript auf)
- [http://www.freepdfxp.de/fpxp.htm FreePDF XP] (Freeware, baut auf Ghostscript auf)
- [http://www.gieling.net/ Pdf2Mapi] (Freeware, baut auf Ghostscript auf)
- [http://www.primopdf.com/ PrimoPDF] (Freeware)
- [http://www.pdfmailer.de PDFMAILER] (Kostenfreier Printer der PDF- und Versendevorgang zusammenfasst, senden, speichern, verschlüsseln)
- [http://www.cib.de CIB Pdf brewer] funktioniert als Plugin aus Office Produkten aber auch stand-alone
- Die KDE-Komponente KPrint kann unter Linux beliebige Dateien als PDF Datei drucken.
- [http://www.cs.wisc.edu/~ghost/redmon/de/redmon.htm RedMon] (Redirection Port Monitor, Druckeranschluß-Umleitungsmonitor)
Achtung dient das PDF als Vorlage für einen Druck in einer Druckerei, sollte diese vor der Erzeugung des PDF's kontaktiert werden, da einige der oben angeführten Programme Probleme in der Druckvorstufe bereiten.
Bibliotheken für Entwickler
- [http://poppler.freedesktop.org/ Poppler] – PDF Renderer auf Basis von Xpdf 3.0
- [http://www.pdflib.com PDFlib] – für kommerziellen Einsatz kostenpflichtige, weit verbreitete Programmierbibliothek zur automatischen, serverbasierten Erzeugung von PDF-Dateien (alle Programmiersprachen, alle Betriebssysteme)
- [http://www.lowagie.com/iText iText] – JavaAPI
- [http://www.fpdf.de FPDF] – weit verbreitete, für die private und kommerzielle Verwendung kostenlose und auf reinem PHP basierende Klasse zur Erzeugung von PDF-Dateien ohne die Notwendigkeit von zusätzlichen PHP-Erweiterungen (Extensions)
- http://tcpdf.sourceforge.net/ TCPDF von fpdf abgeleitete Klasse, die zusätzlich mit Unicode umgehen kann und einen kleinen HTML-Parser eingebaut hat
- [http://vb-tec.de/pdf.htm clsPDF] – PDF-Klasse für Visual Basic - [http://www.maus-soft.de/index.php?p=/solutions/pdftech/ PDF Direct] - PDF Direct/Quick View - Komponenten für die Erstellung und Anzeige, Demo-Dlls.
Erzeugen von PDF aus anderen Formaten
XML
PDF-Dokumente können aus XML-Daten mit Hilfe geeigneter Transformationen nach XSL-FO und anschließender Formatierung erstellt werden.
- Diese Formatierung ist beispielsweise mit dem Formatierer [http://xml.apache.org/fop FOP] des Apache-Projekts möglich.
- Ein leicht nachzuvollziehendes Beispiel ist die Transformation/Formatierung von [http://www.linkwerk.com/pub/xml/invitation/ invitation.xml] in PDF (das Beispiel zeigt auch die Transformation in XHTML und WordML).
HTML
Aus einer HTML-Datei können PDF-Dokumente recht schnell und einfach mit dem Programm [http://www.htmldoc.org htmldoc] erzeugt werden. Dieses Programm verfügt sowohl über eine Konsolen-Schnittstelle wie auch über eine GUI. Damit ist es sowohl auf einem Client zur direkten Bedienung durch den Benutzer wie auch zum Servereinsatz, z.B. zur On-the-fly Generierung von PDF-Dokumenten geeignet.
Ein Perl-Modul [http://search.cpan.org/~mfrankl/HTML-HTMLDoc/ HTML::HTMLDoc] erleichtert Perl-Entwicklern die Schnittstelle zur Kommandozeile.
In verschiedenen Gremien der ISO werden einzelne Spezifikationen des PDF normiert und damit die PDF-Industriestandards von Adobe zu Normen erhoben. Dabei werden im Wesentlichen die Originalspezifikationen von Adobe mit Einschränkungen versehen:
Literatur
- Trinkwalder, Andreas (2005): „PDF/A ist ISO-Standard“ in: c't, , 22. Jahrgang (2005), Nr. 21, Seite 54.
Weblinks
- [http://partners.adobe.com/asn/tech/pdf/specifications.jsp PDF-Spezifikationen]
- [http://www.pdf-worker.com Werkzeuge zur Bearbeitung von PDFs]
- [http://www.pdfzone.de/ Aktuelle Nachrichten zu Acrobat und PDF, Anwenderforen]
- [http://www.fpdf.de/ Deutschsprachige Dokumentation, Anwenderforum, weiterführende Links zur pdf-Erzeugung mit PHP]
- [http://www.planetpdf.com/ Informationen zum Thema PDF] (en)
Kategorie:Datenformatja:Portable Document Formatko:PDFth:PDF
Dissertation
Eine Dissertation (offiziell "Inauguraldissertation") oder Doktorarbeit ist eine schriftliche wissenschaftliche Arbeit zur Erlangung eines Doktorgrades an einer Universität.
Je nach Fach beschäftigt sich eine Dissertation entweder theoretisch mit einem Thema (z.B. in Jura oder BWL) oder sie beschreibt und interpretiert empirisch/experimentell gewonnene Erkenntnisse (z.B. Naturwissenschaften). Im Gegensatz zu einer Diplomarbeit ist die Dissertation eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die unter Betreuung eines Professors (Doktorvater) durchgeführt wird.
In manchen Ländern spricht man auch bei einer Magister- oder Diplomarbeit von einer Dissertation.
Inhalt und Form von Dissertationen in Deutschland
Eine Dissertation muss belegen, dass der Kandidat wissenschaftlich selbstständig zu arbeiten versteht. Sie muss daher im Regelfall neue Erkenntnisse aus dem gewählten Fachgebiet enthalten.
Zum Umfang einer Dissertation gibt es keinerlei Vorschriften. In Deutschland sind es üblicherweise 150-300 Seiten, wobei sich vor allem in den Geisteswissenschaften ein Trend zu weitaus umfangreicheren Arbeiten (1000 Seiten und mehr) abzeichnet. Die Annahme so umfangreicher Dissertationen kann auch verweigert werden. Für Gliederung, Zitate anderer Arbeiten und den formalen Nachweis der Selbständigkeit sind gewisse Formen üblich bzw. vorgeschrieben. Ein nachgewiesenes Plagiat oder die auszugsweise Übernahme fremder Texte ohne Quellenangabe kann auch im Nachhinein zum Verlust des Doktortitels führen.
Die Dissertation wird von mindestens zwei habilitiertenDozenten oder Professoren schriftlich begutachtet.
Ist die Dissertation angenommen, folgt das Rigorosum ("strenge Prüfung" im Promotionsfach) oder die Disputation (oder Defensio/Verteidigung). An vielen Universitäten ist die Disputation die "Verteidigung" der in der Dissertation aufgestellten Thesen, an anderen muss der Kandidat über ein Thema vortragen, das in keiner Verbindung zur Dissertation steht. Das genaue Promotionsverfahren ist von Fach zu Fach und von Hochschule zu Hochschule sehr verschieden. Das Rigorosum erstreckt sich auch über benachbarte Fachgebiete, die meist durch zwei Nebenfachprüfungen abgedeckt werden. Die Prüfer sind 3 bis 5 fachlich versierte Hochschulprofessoren bzw. Dozenten (darunter mindestens die zwei bis drei Gutachter der Dissertation), von denen einer auch nicht der Fakultät/Universität angehören muss, an der die Dissertation eingereicht wird. Detaillierte Angaben zum Ablauf und zur zwingenden Veröffentlichung sind aus der Promotionsordnung der jeweiligen Universität ersichtlich.
Der Doktorgrad ist dafür vorgesehen, die Fähigkeit zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit zu belegen. Die Verleihung des Doktorgrades (und anderer akademischer Grade) ist das vornehmste Recht der Fakultäten.
Doktorand
Ein Dissertant oder Doktorand ist ein Akademiker (eine Akademikerin), der/die nach dem Diplom- oder Magisterstudium bzw. dem Staatsexamen den nächsthöheren akademischen Grad des Doktors anstrebt.
Durchführung
Im Regelfall wenden sich die Kandidaten an einen Hochschulprofessor eines Fachgebietes, das zum bisherigen Studium passt, um ein geeignetes Thema zu erhalten oder dort vorzuschlagen. Der Weg bis zur Promotion beinhaltet:
- Themenwahl und Studium des näheren Fachgebietes
- Intensive Facharbeit und Verfassen einer Dissertation - Abschlussprüfung (Rigorosum), Disputation oder/und Defensio der Arbeit.
Die Zeitdauer von der Themenwahl bis zur Abgabe der Arbeit war früher (je nach Qualität der Arbeit bzw. Ideen) nicht näher festgelegt und lag meist zwischen 2 und 4 Jahren. In vielen geisteswissenschaftlichen Fächern hat sich dies auch nicht geändert. Seit einigen Jahren schreiben viele Hochschulen bzw. Universitäten des deutschen Sprachraums ein spezielles Doktoratsstudium von 2 bis 4 Semestern vor; diese Doktorstudien sind im Ausland mit den so genannten wissenschaftlichen Forschungsdoktoraten mit Abschluss Ph.D. üblich.
In den meisten Fällen sind Dissertanten in den Forschungsbetrieb eines Instituts bzw. einer Akademie oder Versuchsanstalt eingebunden. Man kann auch ein Stipendium beantragen, das meist etwa die Hälfte des Gehalts eines Hochschulassistenten beträgt. Gerade in den Geisteswissenschaften sind Doktorandenstellen selten, weshalb die Zahl derer, die sich über Stipendien oder Nebenjobs finanzieren, dort besonders hoch ist.
Bewertungsstufen einer Dissertation
Für die Promotion können je nach Promotionsordnung für den jeweiligen Doktorgrad einer Universität folgende Bewertungsstufen gelten:
Die Bewertungsstufen können auch alle auf Deutsch erfolgen und um "bestanden" ergänzt sein.
"Strenge Prüfung" und Publikation
Nach Annahme der Dissertation erfolgt eine mündliche Prüfung in Form eines Rigorosums oder einer Disputation. Die Prüfung ist zumeist (hochschul-)öffentlich zugänglich. Das Rigorosum erstreckt sich nicht nur über das Thema der Doktorarbeit, sondern auch über benachbarte Disziplinen. Die Kandidatin bzw. der Kandidat soll in der Disputation die wichtigsten Ergebnisse der Dissertation darstellen und verteidigen und außerdem nachweisen, dass sie bzw. er mit den Methoden des Faches vertraut ist, dem das Thema der Dissertation entnommen ist.
Die Dissertation wird beispielsweise in Österreich in einigen Fächern vor der mündlichen Abschlussprüfung verteidigt ("Defensio").
Es ist Pflicht, die Dissertation zu veröffentlichen. Pflichtexemplare erhalten die zuständige Universitätsbibliothek sowie Die Deutsche Bibliothek. Immer öfter werden von zahlreichen Hochschulen statt Buchform auch digitale Web-Veröffentlichungen (vor allem im PDF-Format) anerkannt; in den Geisteswissenschaften gilt die Aufnahme der Arbeit in ein reguläres Verlagsprogramm als besonders ehrenvoll. Oft muss dem Verlag ein Zuschuss gezahlt werden, was ein beträchtlicher Kostenfaktor in der "Gesamtrechnung" für die Mühen des Doktor-Werdens bedeutet.
- Kai U. Jürgens, Wie veröffentliche ich meine Doktorarbeit?, Verlag Ludwig, Kiel 2006. ISBN 3-937719-28-8
Weblinks
- [http://www.dissonline.de Dissertation Online]
- [http://dissdb.bibvb.ac.at Österreichische Dissertationsdatenbank]
- [http://elib.uni-stuttgart.de/opus/gemeinsame_suche.php OPUS-Metasuche]
- [http://www.thesis.de Thesis e.V., das bundesweite Doktorandenetzwerk für Promovierende und Promovierte]
- [http://www.doktorandenforum.de Diskussionsforum für Doktoranden]
- [http://www.doktorandenboerse.info Doktorandenbörse für die Vermittlung von Doktorand und Doktorvater]
- [http://www.phys.unsw.edu.au/~jw/thesis.html "How to Write a PhD Thesis"]
- [http://members.verizon.net/~vze3fs8i/air/airphd.html "How to Write a Ph.D. Dissertation"]
Kategorie:MedienKategorie:Akademische BildungKategorie:Studiumja:論文
Konservacija je postopek ohranitve organizmov, pri kateri se organizmi popolnoma ohranijo v ledu, zemeljskem vosku, jantarju, fosforitu itd. Za razliko od mumij, ohranijo prvotno obliko, mehke dele telesa in pigment, kar je zelo pomembno za preučevanje.
Propaganda of the deed
Propaganda of the Deed was an anarchist doctrine that promoted the decisive action of individuals to inspire further action by others. It was thought that a spectacular action, such as a political assassination, would ignite a revolutionary fervor among the working classes. Peter Kropotkin, an early proponent of propaganda by the deed, wrote that "A single deed is better propaganda than a thousand pamphlets."
It is likely that this attitude was a result of the difficulty anarchists were havin
Hot money
Hot money is used in economics to refer to funds which flow into a country to take advantage of a favourable interest rate, and therefore obtain higher returns. They influence the balance of payments and strengthen the exchange rate of the recipient country while weakening the currency of the country losing the money. These funds are highly volatile and will be shifted to another foreign-exchange market when relative interest rates make this
Canada and U.S. politics compared
Though there are many similarities between the politics of Canada and the politics of the United States, there are also important differences. At Canada's founding in 1867 the example of the sectionalism which had produced the recent civil w
Morden is a man of ambiguous morality, with a disturbing manner. While he is courteous, friendly, and accommodating in most encounters, darkness and purpose lurk not far beneath the surface. Trained and aided by the Shadows, he has accepted their philosophy of chaos and evo
Chinwangtao
Qinhuangdao (; postal pinyin: Chinwangtao) is a city in the Hebei province, in China. It is located approx. 300 km east of Beijing, on the Bo Hai (see Bohai Gulf), the innermost gulf of the Yellow Sea.
Since the elevation of